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Freitag, 14. Dezember 2018

12.11.2018

DAB+ setzt sich weltweit durch

Der Weltorganisation WorldDAB zufolge wurden bis zum Ende des zweiten Quartals 2018 mehr als 71 Millionen DAB/DAB+ Geräte in Europa und Asien-Pazifik verkauft.

(Bild: worlddab)

2017 waren es im zweiten Quartal noch 58 Millionen Geräte. Heimempfänger und Autoradios flossen in die Statistik ein. Die Infografik vergleicht Marktzahlen aus den DAB+ Kernmärkten Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, der Schweiz und aus dem Vereinigten Königreich. In Deutschland verkauften sich fast 12 Millionen Empfänger.

DAB+ zuhause und im Auto

Inzwischen besitzen 17 Prozent der deutschen Haushalte mindestens ein DAB+ Radio. In Großbritannien verfügen 64 Prozent der Haushalte über mindestens ein DAB/DAB+ Radio und mehr als 50 Prozent des Radiokonsums entfallen auf digitales Hören. Norwegen hat eine Einwohnerzahl von 5,2 Millionen. Dort sind 5,6 Millionen DAB+ Radios im Umlauf.

Fast sechs Millionen Empfänger sind in der Schweiz im Einsatz. Über digitale Plattformen erfolgt 63 Prozent des gesamten Radiokonsums, knapp die Hälfte (34 Prozent) via DAB+. In Australien nutzen 34 Prozent der Bevölkerung DAB+. 60 Prozent der Neuwagen haben digital-terrestrischen Radioempfang, das sind 13 Prozentpunkte mehr als noch 2017.

DAB+-Expansion geplant

„Digitalradio DAB+ macht in vielen Märkten weiterhin deutliche Fortschritte", sagt WorldDAB Präsident Patrick Hannon. „Der kumulierte weltweite Absatz von DAB-Empfängern liegt inzwischen bei über 71 Millionen Geräten. Ganz klar ist DAB+ die zentrale digitale Radioplattform der Zukunft in Europa und Australien. Unser nächstes Ziel ist es, bald eine ähnliche Entwicklung in Afrika, im Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum zu sehen."

Auf der WorldDAB-Generalversammlung 2018 (WorldDAB General Assembly 2018) Anfang November in Berlin war die wachsende Marktabdeckung mit DAB+ Geräten ein wichtiges Thema. Politik, Rundfunkveranstalter, Automobilhersteller und Technologieanbieter diskutierten über zukünftige Strategien wie etwa Fragen zur DAB+ Ausstattung in Automobilen und Strategien der Programmanbieter zur Umsatzsteigerung mit DAB+.



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