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Samstag, 22. September 2018

06.09.2018

Digitale Sprachassistenten liegen im Trend

Eine neue Studie von Bitkom und Deloitte zur Zukunft der Consumer Technology hat herausgefunden, dass Sprachassistenten mittlerweile auch den Massenmarkt erreicht haben.

Studie "Consumer Technology 2018" (Bild: Bitkom)

Bereits jeder achte Bundesbürger ab 18 Jahren nutzt heute einen intelligenten Lautsprecher mit digitalem Sprachassistenten wie zum Beispiel Amazon Echo oder Google Home. Das entspricht insgesamt 8,7 Millionen Menschen in Deutschland. Das Wissen um Sprachsteuerung hat sich ebenfalls rasant verbreitet. So haben bereits vier von fünf Deutschen (84 Prozent) von digitalen Sprachassistenten gehört. Zum Vergleich: 2017 waren es erst zwei Drittel (67 Prozent) und 2016 sogar erst 5 Prozent. 

 

Neuer Milliardenmarkt entsteht

Die Trendstudie „Consumer Technology“ zeigt außerdem, dass mehr als jeder Vierte (27 Prozent) sich vorstellen kann, zukünftig Geräte per Sprache zu steuern. 

„Wir erleben gerade den rasanten Aufstieg intelligenter Sprachassistenten. In den nächsten Jahren werden wir immer mehr Geräte wie selbstverständlich mit unseren Stimmen steuern. Hier entsteht gerade ein neuer Milliardenmarkt“, meint Dr. Christopher Meinecke, Leiter Digitale Transformation im Bitkom.

 

Sprachassistenten werden vielseitig genutzt

Beliebt ist vor allem die Möglichkeit, den digitalen Sprachassistenten mit Smart-Home-Geräten zu verbinden. Sieben von zehn Nutzern geben an, dass sie mit ihrem Sprachassistenten bereits andere Geräte im Haushalt steuern. Von denen, die Smart-Home-Anwendungen besitzen, steuert ein Drittel sie per Stimme. Dabei wird der Sprachassistent vielseitig genutzt. Zwei Drittel spielen per Sprachbefehl Musik ab oder hören Radio. Jeder dritte Nutzer informiert sich über Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel. Jeder Vierte lässt sich über aktuelle Sportergebnisse informieren und jeder fünfte Nutzer bestellt ein Taxi oder stellt ganz allgemeine Suchanfragen. Darüber hinaus wird die Sprachsteuerung auch für die Organisation von Terminen und E-Mails genutzt.

 

Zukünftig könnten die digitalen Assistenten auch eine Hilfe im Alter sein: „Noch spielen Sprachassistenten vor allem Musik ab und geben das Wetter durch, künftig bilden sie die Grundlage eines selbstbestimmten Lebens im Alter. Zum Beispiel wenn ältere Menschen die Geräte nutzen, um mit ihrer Stimme Haushaltsgeräte zu steuern oder sich die Nachrichten ihrer Enkel vorlesen zu lassen“, sagt Meinecke.

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