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Donnerstag, 18. Juli 2019

14.10.2016

GfK Konsumklima Europa: Verunsicherung belastet Verbraucherstimmung

Das Konsumklima für die EU28 ist insgesamt von Juni bis September 2016 von 13,1 Punkten auf 12,3 Zähler gesunken. Das länderübergreifende Top-Thema war der Brexit, welcher auch zur Verunsicherung beitrug.

Konjukturerwartung in Europa

Das Konsumklima für die EU28 ist insgesamt von Juni bis September 2016 von 13,1 Punkten auf 12,3 Zähler gesunken. Das länderübergreifende Top-Thema war der Brexit. In fast allen europäischen Ländern, ganz besonders natürlich in Großbritannien, fielen das Konsumklima und vor allem die Konjunkturerwartung zum Teil dramatisch. Das Konsumklima EU28 sackte von 13,1 Punkten im Juni auf 10,0 Zähler im Juli ab. Bis September erholte es sich wieder auf 12,3 Punkte. Bereits im August gestaltete sich jedoch die Diskussion über den Brexit europaweit wieder deutlich zurückhaltender.


Deutschland: Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung weiter auf sehr hohem Niveau
Die Konjunkturerwartung der deutschen Verbraucher ist im dritten Quartal um 11,2 Punkte gesunken. Im September lag sie bei 6,8 Zählern. Die Deutschen rechnen in den kommenden Monaten also weiterhin mit leichten Wirtschaftswachstum.  Die Einkommenserwartung ist seit Juni ebenfalls gesunken – um 7 Punkte – und lag im September bei 52,6 Zählern. Der Indikator zeigt somit weiterhin ein sehr hohes Niveau, was bedeutet, dass die Deutschen von spürbar steigenden Einkommen und weiter zunehmenden Beschäftigungszahlen in den nächsten Monaten ausgehen. Auf einem ähnlich hohen Niveau befindet sich die Anschaffungsneigung. Im September lag sie bei 53,3 Punkten. Das sind 1,1 Punkte weniger als im Juni und 2,9 Zähler mehr als vor einem Jahr. Dieses hohe Niveau resultiert vor allem aus der guten Beschäftigungslage in Deutschland und dem extrem niedrigen Zinsniveau. Es ist deutlich attraktiver, Geld auszugeben als Geld zu sparen.

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