RSS-Feed der Nachrichten von rfe und eh|

Sonntag, 27. Mai 2018

13.02.2018

Hausgerätemarkt setzt Wachstumskurs fort

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Herstellerumsatz im Inland 2017 um etwa zwei Prozent auf knapp 8,6 Milliarden Euro.

Bild: viperagp/stock.adobe.com

Kleingeräte verzeichneten vergangenes Jahr ein Umsatzplus von drei Prozent und erwirtschafteten 2,8 Milliarden Euro. Während große Hausgeräte einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro (+ 1,5 Prozent) generierten. „Mit dieser Entwicklung sind wir zufrieden, sie liegt im Rahmen unserer Erwartungen“, sagt Dr. Reinhard Zinkann, ZVEI-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Haushalt-Großgeräte.

Smarte Hausgeräte besonders gefragt

Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie, Einbaugeschirrspüler, Kochfelder mit integriertem Dunstabzug, Kaffeevollautomaten und Akku-Staubsauger gingen am häufigsten über die Ladentheke. Ein deutlicher Trend zu guter Ausstattung und hohem Bedienkomfort zeigt sich weiterhin in allen Produktgruppen – insbesondere bei Geräten, die in der Küche genutzt werden.

Deutsche Verbraucher interessieren sich zunehmend für smarte, vernetzbare Hausgeräte. Im Vorjahr fand etwa eine halbe Million vernetzbarer Haushaltsgroßgeräte einen neuen Besitzer. Den ZVEI-Prognosen zufolge wird deren Umsatzanteil bis Ende 2018 am deutschen Großgerätemarkt zehn Prozent überschreiten.

Gute Aussichten für 2018

Erfolgreich verlief vergangenes Jahr auch das Exportgeschäft. Im Zeitraum Januar bis November 2017 kletterten die Ausfuhren laut Statistischem Bundesamt auf 8,3 Milliarden Euro. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von zehn Prozent.

Die Branche rechnet für das laufende Jahr ebenfalls mit einem stabilen Inlandsgeschäft. Ein Wachstum von ein bis zwei Prozent bei Großgeräten und etwa drei Prozent bei Kleingeräten wären laut ZVEI möglich. Für den Export erwarten die Experten ein weiteres Wachstum.

Darüber hinaus sehen die Beschäftigungszahlen überaus erfreulich aus. In Deutschland verzeichnete die Hausgeräteindustrie Ende 2017 48.000 Arbeitnehmer. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Zuwachs von knapp vier Prozent.

Anzeige