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Freitag, 19. April 2019

15.04.2019

Liebherr verzeichnet Umsatz-Rekord

Der Firmengruppe gelang es im Jahr 2018 erstmals, einen Umsatz oberhalb der Zehn-Milliarden-Euro-Marke zu erreichen.

Zukunftsweisendes Lebensmittelmanagement: Der Einbaukühlschrank Monolith von Liebherr sorgt dank BioFresh-Technologie für längere Frische der Waren (Foto: Liebherr)

Der Hersteller von Krananlagen, Bergbaugeräten, Verkehrstechnik, Luftfahrtausrüstungen sowie Haushaltsgeräten erzielte im Vergleich zum Vorjahr insgesamt einen Zuwachs um 739 Millionen (7,5 Prozent) auf 10,55 Milliarden Euro. Die Firmengruppe erwirtschaftete einen Gewinn von 321 Millionen Euro. Mit diesem Ergebnis liegt sie „leicht über dem Vorjahresniveau“, teilte der Konzern Anfang April 2019 mit.

Eine sehr erfreuliche Entwicklung von Konjunktur und Nachfrage in mehreren Absatzregionen ist mitverantwortlich für den Rekordumsatz. Der Umsatz innerhalb der Europäischen Union konnte erneut gesteigert werden. Unter anderem lässt sich dies auf das erneute Wachstum in Deutschland sowie auf die positive Entwicklung in Frankreich und Großbritannien zurückführen. Darüber hinaus verliefen die Geschäfte in Nordamerika, Mittel- und Südamerika sowie in Asien und Ozeanien sehr positiv. In Nicht-EU-Ländern sank der in Euro berechnete Umsatz. Dies sei in erster Linie auf Folgen der Schwäche des Rubels gegenüber dem Euro bei Geschäften in Russland zurückzuführen.

Investitionen in Forschung, Produktion, Vertrieb und Service

Deutlich gesteigert wurde der Umsatz insbesondere bei Bau- und Bergbaumaschinen: um 10,8 Prozent auf 6.833 Millionen Euro. Vor allem die Sparten Erdbewegung, Fahrzeugkrane und Mining zählen dazu. In den anderen Produktbereichen, zu denen maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Verzahntechnik und Automationssysteme, Hausgeräte sowie Komponenten und Hotels zählen, gelang es, den Umsatz insgesamt um 2 Prozent auf 3.718 Millionen Euro zu steigern.

Liebherr investierte im vergangenen Jahr 586 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. In die Entwicklung neuer Produkte floss ein Großteil davon. Zahlreiche Forschungsprojekte mit Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten wurden initiiert und fortgesetzt. Einen Themenschwerpunkt dieser Forschungsprojekte stellt die Baustelle der Zukunft dar. So ging Liebherr eine Entwicklungspartnerschaft mit der RWTH Aachen im Rahmen des Center Construction Robotics ein und beteiligt sich auch in dem vom VDMA initiierten Gemeinschaftsprojekt „Bauen 4.0“.

Weltweit stieg die Zahl der Beschäftigten um 2.300 auf 46.169.

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