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Freitag, 14. Dezember 2018

23.08.2018

Miele verzeichnet Umsatzplus

Das Familienunternehmen bleibt trotz rückläufiger Märkte auf solidem Wachstumskurs. Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte Miele einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro – 167 Millionen Euro oder 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Miele-Geschäftsleitung (v.l.) meldet Rekordzahlen: Dr. Stefan Breit (Technik), Dr. Markus Miele (Geschäftsführender Gesellschafter), Olaf Bartsch (Finanzen und Hauptverwaltung), Dr. Reinhard Zinkann (Geschäftsführender Gesellschafter), Dr. Axel Kniehl (Marketing und Vertrieb) (Foto: Miele)

Dabei stammen 91 Prozent des Zuwachses von der italienischen Medizintechnik-Tochter Steelco Group, die im Berichtsjahr erstmals in die Konzernrechnung einbezogen wurde. Im deutschen Fachhandel hat das Unternehmen 2,4 Prozent Umsatz hinzugewonnen und seine Marktführerschaft ausgebaut.

Digitalisierung im Fokus

Weltweit haben die Einbaugeräte überproportional zum Erfolg beigetragen. Unter den Vertriebsregionen hat sich Asien besonders dynamisch entwickelt. Im Berichtszeitraum wurden 272 Millionen Euro investiert. Auf der IFA 2018 wird Miele eine Weltneuheit vorstellen, die bei den Geschirrspülern für zusätzliche Marktimpulse sorgen wird. Entsprechendes gilt für Waschmaschinen und Trockner mit weiter verbesserter Energieeffizienz und zusätzlichen Komfortmerkmalen.

Bezogen auf die Produktgruppen wurden vor allem von den Kochfeldern, Herden/Backöfen sowie den Kaffeevollautomaten deutlich mehr Geräte verkauft als im Jahr zuvor. Konkret waren dies die „TwoInOne“-Kochfelder mit integriertem Dunstabzug, die deutlich aufgewertete Einstiegsbaureihe „Active“ bei den Herden und Backöfen sowie die preisattraktiven Stand-Kaffeevollautomaten der Reihe CM5.

Im Bereich der Bodenpflege startete der neue Saugroboter Scout RX2 mit verdreifachter Saugleistung und Übertragung von Bildern aus der Wohnung aufs Smartphone erfolgreich. Das Unternehmen hat seine Beteiligung an dem koreanischen Unternehmen Yujin Robot deutlich aufgestockt, das den Saugroboter für Miele produziert, deutlich aufgestockt. Die Zusammenarbeit soll bei den Saugrobotern und darüber hinaus vertieft werden.

Hohe Investitionen

Miele stärkt mit dem Bau eines zweiten Waschmaschinenwerks in Polen die Basis für weiteres Marktwachstum in der Wäschepflege. Gleichzeitig wird der Standort Gütersloh weiter gestärkt als Produktionsstätte für die Mittel- und Oberklassemodelle, die Kleingewerbegeräte und den Waschtrockner – und als Leitwerk der Wäschepflegesparte. Produktionsstart im neuen Werk ist Anfang 2020, mit zunächst 250.000 Geräten pro Jahr und rund 400 Beschäftigten.

Im Geschäftsbereich Professional hat die Miele Gruppe 593 Millionen Euro Umsatz erzielt; dies sind 21,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor (ohne Steelco: plus 2,9 Prozent). Insgesamt investierte Miele 272 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr. Diese Summe liegt noch einmal 47 Millionen Euro oder 20 Prozent über dem Vorjahreswert. Rund zwei Drittel des Gesamtbetrags flossen in die Entwicklung neuer Geräte sowie in Ausbau, Umrüstung und Modernisierung des internationalen Produktionsverbunds der Miele Gruppe.


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