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Sonntag, 19. Mai 2019

21.02.2019

Schwieriges Marktumfeld: Electronic Partner behauptet sich

Electronic Partner gelang es 2018 im allgemein schwierigen Marktumfeld, die eigene Position zu behaupten sowie Boden auf die Konkurrenz gut zu machen.

Das wechselhafte Geschäftsjahr 2018 spiegelt sich auch in den verschiedenen Teilergebnissen der Verbundgruppe Electronic Partner wider. Die internationalen Landesgesellschaften und die Marke EP: verbuchten ein Umsatzplus.

Qualitätsoffensive brachte erhofften Erfolg

Vor dem Hintergrund des rückläufigen Marktes im Kanal Fachhandel ist die fortgeschriebene Erfolgsgeschichte besonders bemerkenswert. Angaben des Marktforschungsinstituts GfK zufolge wies dieser im vergangenen Jahr ein Minus von 6,0 Prozent aus. Die EP:-Fachhändler verzeichneten hingegen eine Umsatzsteigerung von 1,5 Prozent. Mit 7,5 Prozent entwickelte sich die Marke EP: besser als der Markt insgesamt.

 „Der Erfolg der Marke EP: ist klar der Qualitätsoffensive zuzuschreiben. Ein hochwertiger POS, kompetente Beratung und ein durchgängiger Auftritt an allen Kontaktpunkten zum Kunden zahlen sich eindeutig aus“, kommentiert Electronic-Partner-Vorstand Karl Trautmann das Ergebnis.

Das Gesamtgeschäft war leicht rückläufig. „Wir haben uns 2018 im deutschen Markt zum einen noch stärker auf unsere Kernkompetenz konzentriert, den qualifizierten Fachhandel. Zum anderen haben wir auf der Großfläche bei Medimax künftige Weichen gestellt und neue Konzepte vorbereitet“, erläutert Trautmann die Gründe dafür.

Positive Entwicklung trotz vieler Herausforderungen

Die Verbundgruppe schloss das Geschäftsjahr insgesamt mit einem Zentralumsatz von 1,66 Milliarden Euro ab. Damit lag sie knapp unter dem Vorjahresniveau (-2,1 Prozent). Auf den Kernmarkt in Deutschland entfielen davon 1,27 Milliarden Euro, auf die europäischen Landesgesellschaften 393 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 2,1 Prozent im Vergleich zu 2017 in den Niederlande, Österreich und der Schweiz.

2019 schlägt die Verbundgruppe neue Wege ein, um auch die Marke Medimax durchgängig erfolgreich zu entwickeln. Der Vorstand Friedrich Sobol setzt für die Marke in den kommenden Monaten auf eine attraktive, höherwertige Sortimentsgestaltung und eine nochmalige qualitative Verbesserung der Beratungskompetenz.

„2018 hat die Branche vor viele Herausforderungen gestellt: ob Jahrhundertsommer oder eine Fußballweltmeisterschaft, die hinter den Erwartungen zurückblieb. Wir sind froh, dass wir vor diesem Hintergrund in vielen Bereichen eine positive Entwicklung verzeichnen konnten. Für alles andere haben wir uns strategisch und operativ entsprechend aufgestellt und gehen unsere Aufgaben engagiert an“, bilanziert Karl Trautmann.

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