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Mittwoch, 28. Juni 2017

19.04.2017

Telekom: Wachstum über den Handel

Auch in 2017 bleiben die Ziele der Telekom ambitioniert und der Marktführer setzt dabei auf den Handel.

Mit StreamOn wird das mobile Telekom-Angebot ausgebaut (Bild: Telekom)

Auch in 2017 bleiben die Ziele der Telekom ambitioniert und der Marktführer setzt dabei auf den Handel.

Zum Auftakt der Roadshow in Bonn wurden den Teilnehmern des Handels die Produktstrategie und die Magenta Highlights aus Mobilfunk, Festnetz, TV und natürlich MagentaEins vorgestellt.

Sport als Kaufargument

Entertain TV soll durch exklusive regionale Sport-Inhalte aufgewertet werden. Damit will man sich stärker zur Konkurrenz abgrenzen und es soll als ein Verkaufsargument für den Handel dienen. Aber auch das neue Einstiegsprodukt Start TV bietet zusätzliche Absatzchancen für neue Zielgruppen.

Streamen ohne Ende

Zusätzlich biete Magenta Eins 10.0 mit den neuen StreamOn-Vorteilen einen weiteren entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Mit SteamOn kann man unterwegs Musik- und Video-Streamingdienste teilnehmender Partner nutzen, ohne das sich diese auf das Highspeed-Datenvolumen auswirken.

Ausbau des Festnetz

Aber auch das Festnetzangebot soll weiter gestärkt werden in dem das Unternehmen in die Infrastruktur investiert. Die Telekom wird Highspeed-Leitungen ausbauen und das Vectoring Rollout in diesem Jahr fortsetzen. Damit können auch in herkömmlichen Kupferleitungen Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit pro Sekunde erreicht werden. Allerdings nur dann, wenn die Technik auf ein gesamtes Bündel von Kupferleitungen angewandt wird, was die Konkurrenz ausschließt.

„Mit der Umstellung auf IP-Technologie und dem Test- the-best-Angebot für 19,95 Euro sind optimale Voraussetzungen für weitere Absatzsteigerungen gegeben“, so Bijan Esfahani, Leiter Indirekter Vertrieb und Service Telekom Deutschland GmbH.

Partnerprogramm für Handel

Mit der Weiterentwicklung des T-Partnerprogramm mit hat die Telekom nach eigenen Angaben ein Signal gesetzt. Belohnt wird besonders die integrierte Vermarktung. 

Der Händler profitiert dann von der Provisionslogik und es garantiere dem Handel weiteres Wachstum. Ferner wird der Handel bei der Qualifizierung des Personals, beim Markenauftritt und beim Kundenerlebnis unterstützt. 

„Die Konzepte sollen sich dabei verstärkt an den Bedürfnissen unserer Partner ausrichten“, sagt Esfahani. Das bei der Roadshow 2016 angekündigte Konzept für die Exklusivpartner ist inzwischen in 20 Shops umgesetzt, weitere 40 sollen noch in diesem Jahr folgen. Das Konzept soll dieses Jahr noch weiter angereichert werden, z. B. um Omnichannel Maßnahmen sowie eine optimale Onlinepräsenz.

Fachmärkte im Visier

Als nächste Händlergruppe sollen Fachmärkte gewonnen werden, die als Vollsortimenter mit Unterhaltungselektronik und weißer Ware besondere Anforderungen haben. Das mit den Partnern und den Kooperationszentralen gemeinsam erarbeitete Konzept sei einzigartig am Markt und umfasse ein fachmarktspezifisches, erlebnisorientiertes Ladenbaukonzept, zielgruppenspezifische Qualifizierungsangebote und beratungsunterstützende und verkaufsfördernde Tools. Schon im 3. Quartal wird die Telekom mit fünf Pilotteilnehmern in die Umsetzung gehen.